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Bad Goisern

Eingebettet im wunderschönen Trauntal, welches im Süden an den Hallstättersee grenzt liegt Bad Goisern. Der Unesco Weltkulturerbeort kann auf eine lange Geschichte zurückgreifen.

Die erste urkundliche Erwähnung findet man um 1325 unter dem Namen „Gebisharn“.  Im Jahr 1278 wurde dieses Tal habsburgisch und um 1290 machte man im Raum Goisern Sole- und Salzfunde. Dreihundert Jahre später im Jahr 1595 begann man über Goisern die Soleleitung zum Pfannhaus in Ebensee zu bauen. In weiterer Folge war im heutigen Forstamt vom Jahre 1770 bis zum Jahre 1850 das Pflegeamt und Pflegegericht des Obersalzamtes von Gmunden. Danach übernahm die k.k. Salinen- und Forstdirektion in Gmunden die Verwaltung des Salzkammergutes. So war und ist die Geschichte der Salzgewinnung ein wesentlicher Teil der Entwicklung des Ortes.

Die Jodschwefelquelle

Im Zuge von Bohrungen wurde im Jahr 1874 zufällig die Jodschwefelquelle entdeckt. Dieses Quellwasser ist sehr heilkräftig und hilft bei Haut- und Gelenksleiden. Das war ein weiterer großer Baustein in der Geschichte des Ortes und so gibt es seit 1931 ein Heilbad und der Ort wurde zum Kurort ernannt.  Im Jahr 1952 hatte Goisern schon über 6000 Einwohner und es erfolgte die Erhebung zum Markt. Seit dem Jahr 1955 hat Goisern mit dem Beinamen Bad, durch das Wort Bad Goisern, den direkten Hinweis auf das Heilbad. Im Juni 2008 beschloss dann der Gemeinderat durch eine Erweiterung den jetzigen Namen „Bad Goisern am Hallstättersee“.

Bad Goisern besteht nicht nur aus dem Markt Goisern, sondern zusätzlich aus 30 weiteren Ortsteilen. Diese liegen verstreut in sanften grünen Tälern, an rauschenden Bächen und auf luftiger Höhe mit traumhaften Ausblicken auf den König Dachstein, das Ramsaugebirge, den Sarstein und vielen weiteren Gipfeln des Salzkammergutes.

Es ist ein wunderbares Gebiet für Wanderer und Naturliebhaber, nicht umsonst hat Goisern einen weiteren Bekanntheitsgrad durch einen Schuh erreicht. Es ist der Goiserer Schuh, von den Einheimischen liebevoll „grobgnater Schua“ genannt. Der Goiserer ist ein Qualitätsbergschuh der auch heute noch in liebevoller handwerklicher Arbeit auf Bestellung genau an den Fuß angepasst gefertigt wird.  Kein geringerer als Arnold Schwarzenegger hat sich solche „Grobgnaten“ anpassen lassen.

Altes Handwerk und Brauchtum

werden in Bad Goisern besonders gepflegt. So wird auch heute noch im alten Steinbackofen der Schwarzen Kuchl des Erlebnismuseums Anzenaumühle gebacken. Das Hand.Werk.Haus Salzkammergut in Bad Goisern demonstriert den gelungenen Bogen von alter Handwerkskunst zur Präsentation dieser in einem alten Gebäude mit moderner Strukturierung. Es ist eine lebendige Kultur die viel Interessantes und Schönes zu bieten.

Tourismusinformation Bad Goisern

Tel.: +43 5 95095-10

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