Auf dem Foto sieht man eine Frau auf einem E-Boot am Hallstättersee (Foto: OÖ Tourismus)

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Welterbepreis

Der "Friedrich Simony Preis" wird jährlich im Zuge des Welterbefestes an Personen und Institutionen, welche besondere Leistungen für die Welterberegion vollbracht haben, verliehen.

Die Idee

Die Idee des Welterbepreises stammt von Dr. Michael Kurz:
Es sollte ein attraktiver Preis geschaffen werden, der Personen oder Institutionen ehrt, die zur Förderung der Themen Welterberegion und Welterbegedanke in der Region Hallstatt - Dachstein/Salzkammergut beitragen. Der Preis soll auch ein Ansporn für künftige Anstrengungen sein, denn so soll der Anreiz für Wissenschaftler gegeben werden, weitere oder neue Forschungen anzustellen, oder auch für Schulen, den Kindern dieses Generationenthema näherzubringen. Besonders wichtig ist dabei die beständige Thematisierung des ThemasWelterbe in der Region und in der Bevölkerung und auch das Interesse bei Wissenschaftlern und Gästen zu wecken.

Benannt ist der Preis zu Ehren von Friedrich Simony (1813 - 1896).

Friedrich Simony Preis

Der Name Friedrich Simony wurde deshalb ausgewählt, weil er der Prototyp des wissenschaftlichen Autodidakten ist, der mit fundierter Ausbildung - gepaart mit dem nötigen Hausverstand - seiner wissenschaftlichen Neugier nachging und so für viele Felder die Standards gesetzt hat. Er war ein Universalgelehrter im besten Sinne, der sich nicht nur im akribischen Vermessen auskannte, sondern die ihn faszinierende Natur auch mit dem Pinsel einfing. Mit der Namensgebung des Preises ehren wir diesen Wissenschaftler, der sich wie kein anderer vor ihm und kaum ein anderer nach ihm mit unserer Region beschäftigt hat (einer seiner Epigonen ist Friedrich Morton).

Durch seine Veröffentlichungen machte er das Salzkammergut im breiten Kreise bekannt. Dabei bediente er sich auch pionierhaft der Hochgebirgsfotographie; seine literarischen Beschreibungen sind keine trockenen Interpretationen, sondern feinsinnige Prosa, genährt von der Liebe zur Region und den hier lebenden Leuten (u.a. eine Winterbesteigung des Dachsteins). Er war kein Sommerfrischler, für den Land und Leute nebensächlich waren, sondern jemand, der auch hinter die Kulissen blickte. Nicht zuletzt stand er mit vielen wichtigen Personen seiner Zeit in Verbindung. Adalbert Stifter setzte ihm als Heinrich von Drendorf im Bildungsroman "Der Nachsommer" ein eindrucksvolles, freundschaftliches Denkmal.

Mit diesem Preis ehrt die Welterberegion einen Wissenschaftler, der sich wie kein anderer vor ihm und kaum ein anderer nach ihm mit der Region Hallstatt - Dachstein/Salzkammergut beschäftigt hat.

 

Gestaltungswettbewerb für den Preis

Im September 2006 wurde für den Welterbepreis ein Gestaltungswettbewerb ausgeschrieben. Aufgerufen wurden Kunstschaffende, ein ansprechendes Objekt zu fertigen, welches sich um das Leben und die Forschung von Friedrich Simony im Salzkammergut dreht. Seine Person und sein Wirken sollten symbolisch dargestellt werden. Für Material, Größe und Form existierten praktisch keine Vorgaben, denn es sollte ein individuell gestalteter Preis werden. Schließlich wurde der Preis unter zehn Objekten und Vorschlägen von einer Jury des Welterbevereins ausgewählt und nach einer Kriterienreihung vergeben.

Künstlerin

Die junge Künstlerin Manuela Stadler aus Hallstatt ist die Gewinnerin des internen Wettbewerbes unter den Schülern und Schülerinnen der Abschlusskunstklasse der Bildhauerei an der HTBLA Hallstatt des Schuljahres 2006/2007. Alle Teilnehmer stellten ihre in Ton modellierten Skulpturen und die dahinterstehende Philosophie vor. Das Siegermodell von Manuela Stadler wurde von einer Jury - bestehend aus Mitgliedern des Welterbevereines Hallstatt - Dachstein/Salzkammergut ausgewählt. Die Trophäe wurde von der Künstlerin in Wachs gearbeitet und dann von einem Kunstgießer in Bronze gegossen und wird nun alljährlich als Friedrich Simony Preis verliehen.

Philosophie

Die Kerbe, welche sich dem Sockel entlang von unten nach oben windet,
symbolisiert den Weg, den ein Entdecker - ein Mensch - bis zu seinem Ziel zurückzulegen hat.

Als Hauptsymbol hat die Künstlerin das wichtigste Sinnesorgan eines Forschers - das Auge - gewählt!

Es wirft seinen Blick nach oben, immer vorausschauend und -denkend.

Seine exponierte Lage gibt ihm die Möglichkeit, alles zu überblicken und zu erfassen.

Das Gebirge, die zackige Silhouette, lässt den Betrachter bei genauerem Hinsehen
die Schrift WELTKULTURERBE erkennen.

 

Zu den Preisträgern des Welterbepreises der letzten Jahre...

Orte der Welterberegion Hallstatt - Dachstein/Salzkammergut

 

Bad Goisern am Hallstättersee

Im Winter hüllt sich das langgezogene Goiserertal in eine weiße Schneedecke und verwandelt sich in einen Wintersportort abseits des Alpinen ...

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Gosau

Herzlich willkommen in Gosau! Egal ob man über den Pass Gschütt von Salzburg oder durch den Gosauzwang von Bad Goisern kommt, im Gosautal ...

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Hallstatt

Viele bezeichnen Hallstatt als den schönsten Seeort der Welt. "Weltkultur- und -naturerbe" der UNESCO seit Dezember 1997 ÖSTERREICH HAT EIN ...

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Obertraun am Hallstättersee

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